Re: SZ-Fragebogen


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Geschrieben von Volkmar Kunze am 26. Juli 2002 20:18:41:

Als Antwort auf: SZ-Fragebogen geschrieben von Petra Buhl am 26. Juli 2002 20:09:24:

Liebe Frau Buhl,

nachfolgend der Versuch, Ihre vielen Fragen kurz zu beantworten. Ob es gelungen ist, wird erst die Resonanz ergeben. Das Foto und eine Karte an Erstwähler habe ich beigefügt.

: 1) Wie stellen Sie sich einen ruhigen Tag vor?

Nicht zu zeitig aufstehen, gemütlich frühstücken, etwas im Garten machen, Essen kochen und Musik hören! Praktisch seit Jahren Traum, den ich auch nicht leben kann, weil ich nicht in der Lage bin, die Beine baumeln zu lassen.

: 2) Was war als Kind Ihr Traumberuf?

Pfarrer oder Arzt

: 3) Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf: Wie sieht Ihr Wahlkreis in 20 Jahren aus?

Die Arbeitslosigkeit liegt bei weniger als 5 %. Der Mittelstand bestimmt das Wirtschaftsgeschehen. Schlösser und Burgen sind restauriert und erfreuen alljährlich viele Tausende Besucher. Die Kinder beherrschen die deutsche Rechtschreibung und gehen in vielen Lebenslagen mit naturwissenschaftlichen Kenntnissen um. Die großen Windräder haben an Bedeutung verloren und stören uns nicht mehr in der Landschaft. Die Bauern verkaufen auf Märkten ihre Erzeugnisse aus biologischem Anbau, der Obstimport beschränkt sich auf die Wintermonate. In den Gemeinderäten spricht man freundschaftlich und kreiert Kulturprojekte.

: 4) Was werden Sie nach der Wahl als erstes angehen?

Die Förderung des Mittelstandes zur Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen ist meine wichtigste Aufgabe.

: 5) Haben Sie einen Lieblingsort, an den Sie sich zurückziehen, um nachzudenken? Wenn ja, wo ist er?

Das Spitzhaus bei Radebeul, von dem ich weit ins Land schauen kann. Bei schönem Wetter sehe ich bis ins Erzgebirge. Hier haben schon Friedrich der Große, Napoleon und Gräfin Cosel über nächste Strategien nachgedacht. So bekannt will ich nicht werden aber vielleicht gibt der Ort mir eine glückliche Hand.

: 6) Schätzen Sie bitte: Wieviele Stunden werden Sie pro Woche als MdB arbeiten?

Seit vielen Jahren ist es für mich normal, mehr als 65 Stunden in der Woche tätig zu sein. Warum sollte sich daran etwas ändern?

: 7) Wie finden Sie Ausgleich vom beruflichen Streß?

Wenn es der Kalender zulässt, dann gehe ich Schwimmen, fahre Fahrrad oder suche nach einem Tennispartner. Fitness und Sauna machen Spaß, erfordern aber viel Zeit!

: 8) Was essen Sie am liebsten?

Ich koche seit meinem 10. Lebensjahr sehr gern. Unterdessen habe ich mir viele Gegenden der Welt kulinarisch für die Eigenleistung erschlossen. Am liebsten esse ich eigene Kreationen. Dazu gehören ein französischer "Quiche" ebenso, wie das sächsische "Quarkkeulchen mit Stippmilch" und der "Mexikanische Bohnentopf".

: 9) Wieviel Zeit haben Sie für Ihre Familie?

eigentlich zu wenig, wir müssen uns aus beruflichen Gründen für Gemeinsames auf die Wochenenden beschränken. In der Woche bin ich oft "nur" Beichtvater" und Ratgeber per Telefon.

: 10) Was sind Ihre Tugenden?

Ehrlichkeit und Geradlinigkeit, Konsequenz, Härte und eigene Manöverkritik!

: 11) Nennen Sie uns bitte Ihre Lieblingsbücher (maximal fünf)!

Werner Legere: Der Ruf von Castiglione
Albert Schweitzer: Arzt in Lambarene
Karl May: Ich (Band 34)
Alvin M. Josephy: 500 Nations
Tine Schulze-Gerlach: Erinnerungen an Maurice

: 12) Wie gehen Sie mit Kritik um?

kritisch, es kommt darauf an, von wem sie kommt! Von Freunden ist mir Kritik willkommen und erlangt intensives Nachdenken.

: 13) Haben Sie ein Vorbild?

Henry Dunant und Dr. Wilhelm Külz

: 14) Was würden Sie heute tun, wenn Sie 20 Jahre jünger wären?

unter den veränderten äußeren Bedingungen ebenso geradlinig für Menschen meiner Umgebung eintreten und ein juristisches Vollstudium absolvieren,

: 15) Was ist Ihre persönliche Vision für Sachsen?

echter Liberalismus herrscht, die Menschen sind frei von wirtschaftlichen Zwängen, die Wirtschaft ist gesundet, unser "Genich" ist bekannte Kultfigur und gern gesehener Gast bei Familienfesten,

: 16) Worüber können Sie lachen?

über "Salto Kommunale" und gutes Kabarett; gute Satire, die aus dem Leben gegriffen ist; einige Skatch mit der versteckten Kamera

: 17) Wen oder was ertragen Sie nur mit Humor?

etliche Bundespolitiker im Fernsehen und was sie zum besten geben

: 18) Was schätzen Sie an Ihren Freunden?

Freunde erkennt man in der Not!

: 19) Mit wem werden Sie am Wahlabend feiern und wo?

mit der Familie und Freunden, der Ort ist noch offen, es kann auch der Gartengrill sein!

: 20) Welches Verhältnis haben Sie zur Macht?

sie darf nicht zu Mißbrauch verleiten - der Boden der Realität darf nicht verlassden werden!




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